Archiv für die Kategorie ‘Süßes’

Apfel-Streusel-Kuchen

Veröffentlicht: 2. September 2012 in Backen, Süßes

Entschuldigt die lange Abwesenheit in der kleinen Teeküche. Momentan ist es ganz schrecklich irgendwie. Jetzt, da ich morgen eine zweite Ausbildung anfange und rein theoretisch schon ne ganze Weile Urlaub habe, komme ich zu so gar nichts. Naja doch, zum Motorrad fahren und Fotografieren im Münchner Tierpark Hellabrunn. Macht nur die kleine Teeküche leider nicht belebter. Ich schäme mich so ein bisschen, schon so lange nichts mehr geschrieben zu haben…

Das wird jetzt nachgeholt und zwar mit dem wahrscheinlich leckersten und gelingsichersten Apfelkuchen, den ich kenne. Den kann ich mittlerweile wahrscheinlich schon im Schlaf backen. War gestern dank einiger Ablenkung auch ganz gut so 🙂

Für einen Kuchen (Springform 26er oder 28er Durchmesser) :

Für den Teig:

250 g Mehl (405er oder 550er – ich nehm, was ich so daheim hab)

125 g weiche Butter

150 g Zucker (ich nehm immer 100g „normalen“ Zucker und 50g braunen Zucker)

25 g Vanille-Puddingpulver

1 Ei (Größe L)

½ Päckchen Backpulver

 

Für die Füllung:

5 Äpfel (am Liebsten was säuerliches…)

2 EL Rum

3 EL Zitronensaft

1 Päckchen Vanillezucker

2 TL Zimt

Zum Bestäuben:

Puderzucker

Zimt

Zusätzlich:

Butter und Mehl für die Springform

Zunächst für den Teig Zucker, Butter und Ei verrühren. Mehl, Puddingpulver und Backpulver mischen und dann nach und nach unterarbeiten. Der entstehende Teig wird sehr bröselig und trocken. Das ist gewollt so. Den Teig bis zur Weiterverarbeitung kalt stellen.

Rum, Zitronensaft, Vanillezucker und Zimt zusammenrühren. Die Äpfel schälen, vierteln, das Kernhaus raus nehmen und in kleine Stücke schneiden. Dann ab damit in das Rum-Zitronen-Gemisch und schön durchmischen.

* An dieser Stelle erwähne ich nun mal, dass Rumrosinen auch noch ganz toll in den Kuchen passen. Wenn sich unter den späteren Kuchen-Vernichtern keine Rosinen-Hasser befinden, natürlich 😉

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen und die Springform ausfetten und mit Mehl bestäuben.

Die Hände einmehlen und etwa die Hälfte des bröseligen Teiges in die Springform geben, sodass der Boden gleichmäßig bedeckt ist. Andrücken und ein bisschen Rand hochziehen. Ein wenig mit der Gabel einstechen. Die Äpfel auf dem Teigboden verteilen und danach die restlichen Streusel auf den Äpfeln verteilen.

Ab damit für ca. 45 – 50 Minuten in den Ofen. Immer wieder nachgucken, damit die Streusel nicht aus Versehen etwas dunkel werden ;).

Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen und nach Belieben mit Puderzucker und Zimt bestäuben.

Am besten schmeckt der Kuchen lauwarm mit heißer Schokolade oder einem guten Kaffee.

April, April – der macht immer, was er will! Genau an dieses Motto hält sich das Wetter die Tage. Heute war es kaltes, nasses Schmuddelwetter. Die beste Gelegenheit meine neue Softshell-Jacke auf Wasserdichtheit zu testen. Und zu meiner großen Freude hat sie den Test mit Bravour gemeistert.

Nur das nächste Mal, wenn ich solche Feldtests durchführe, muss ich dann auch wasserdichtes Schuhwerk tragen. Chucks gehören da absolut nicht dazu ^^. Neben diversen Feldstudien über Jacken war man heute recht fleißig in der kleinen Teeküche.

Pünktlich für den Osterbrunch morgen bei meiner Mutter wurde heute schon mal der Hefe-Zopf gebacken (leider noch nicht fotografiert), außerdem wurde fleißig Ingwer-Zitronen-Sirup gebraut, den meine Mutter morgen dann in ihrem Osternest finden darf. Und meine jetzt endlich keimenden Pflänzchen wurden mit Lapacho-Tee eingesprüht. Soll angeblich gegen Schimmelbefall auf der Blumenerde helfen, denn genau das Problem habe ich irgendwie auf einem Töpfchen entdeckt. Drückt mir mal die Daumen, dass der Lapacho-Tee hilft.

Und passend zum nass-kalten Wetter gab es dann heute Milchreis.

Meine Mutter hat mir neulich von der Kombination von richtig schön schlatzigen Milchreis und gerösteten, knackigen Brot-Würfeln erzählt. Das hat mich einfach nicht in Ruhe gelassen und wollte probiert werden. Also gesagt, getan!

Safran-Vanille-Milchreis mit Brotwürfeln, Granatapfel, Pistazien und Honig.

Zutaten für 1 großzügige Portion:

50 g Rundkornreis

ca. 150 – 180 ml Milch

1 EL brauner Zucker

1 Tütchen Safranfäden

1 Tütchen Vanillezucker (oder Mark einer ¼ Vanilleschote)

1 EL Mascarpone (optional, war einfach noch im Kühlschrank)

1 Scheibe Weißbrot, gewürfelt

1 TL Butter

2-3 EL Granatapfelkerne

1 EL Pistazien, ungesalzen

1 TL Honig

Aus Milch, Zucker, Safran, Vanille und Rundkornreis einen Milchreisbrei kochen, gegen Ende die Mascarpone unterheben. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Weißbrotwürfel schön knusprig darin anbraten, gegen Ende die Pistazien dazu geben und noch mal durchschwenken. Den Milchreis auf einen Teller geben und die Brotwürfelchen und den Granatapfel drüberstreuen. Das ganze kann man dann auch noch mit Honig beträufeln, damit es noch süßer wird. Mjam! Echtes Soulfood, dazu passt ein schöner heißer Kakao.

Ich wünsche euch frohe Ostern!

Advent, Advent…

Veröffentlicht: 27. November 2011 in Backen, Süßes

Pünktlich zum ersten Advent wurde in der kleinen Teeküche gebacken.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Candy Cane Kekse

Haselnusskugeln

Orangenkringel

Walnusshonigkuchen

Kokosmakronen

 

Frischkorn-Müsli mit Granatapfel

Veröffentlicht: 6. November 2011 in Frühstück, Süßes

In der kleinen Teeküche wird unter der Woche gewöhnlicherweise nicht gefrühstückt. Das möchte ich allerdings langfristig ändern, weil ich spätestens um 10 Uhr dann vom Büro zum nächsten Lidl tingeln muss, weil ich tierisch Hunger habe. Und das geht ins Geld und legt sich auf die Hüften.

Woran es liegt, dass ich eine notorische Frühstücksverweigerin bin? Ich koste einfach jede Minute in meinem warmen Bett aus. Statt aufzustehen, mir schnell einen Tee zu kochen und nebenbei ein Müsli zu richten oder nen Brot zu schmieren, dreh ich mich lieber nochmal um. Damit soll jetzt Schluss sein, und das schaffe ich am besten mit Dingen, die ich am Vorabend schon vorbereite und die dann zum Frühstück so phänomenal lecker sind, dass ich nicht im Bett liegen bleiben will.

Gesagt getan, ich hab nun eine echt tolle Variante des Müslis für mich entdeckt:

Sogenanntes Frischkornmüsli.

Erst dachte ich mir ja: „Ihhhhh, durchgeweichtes Müsli. Grauenhaft!“ Aber neugierig war ich dann doch und habs mal am Sonntagmorgen versucht. Und, es hat mich echt überzeugt. Es ist lecker, sehr bekömmlich und macht toll satt.  Über den ernährungstechnischen Sinn von solchem Müsli hab ich keine Ahnung – mir taugt`s und das ist das Wichtigste.

Abgesehen davon fand sich am Sonntagmorgen noch dieses Schätzchen zum Frühstück ein:

Ein wunderschöner und genauso leckerer Granatapfel. So hat eins also ins andere gegriffen und entstanden ist:

Frischkornmüsli mit Granatapfel

Für einen Morgenmuffel:

3 EL 5-Korn Flocken (meine sind von Alnatura)

1 EL Goldleinsamen

1 TL Mohnsamen

1 EL getrocknete Kirschen

5-7 EL Wasser

1 geriebener Apfel

3 EL Joghurt

1/4 Granatapfel, die Kerne davon

Zubereitung:

Am Vorabend die 5-Korn Flocken, die Leinsamen, die Mohnsamen und die getrockneten Kirschen mit 5-7 EL Wasser einweichen und über Nacht im Kühlschrank durchweichen lassen.

Am Morgen dann einen Apfel reiben und unter das Müsli mischen, den Joghurt drüber verteilen und die Granatapfelkerne drüber streuen. Und schon ist ein echt leckeres Müsli fertig!

Kann ich mir auch super mit Nüssen und anderen Trockenfrüchten sowie Orangen-Saft oder ähnlichem vorstellen. Ich glaube, ich werde eine Experiment-Reihe eröffnen.

Macarons

Veröffentlicht: 1. November 2011 in Backen, Süßes

Ich hab bei uns in Deuschland noch nie Macarons gesehen… ich seh die kleinen Köstlichkeiten irgendwie immer nur in Backbüchern oder im Internet… Aber interessiert haben sie mich schon irgendwie. Die Macaron-Bastelei klingt ja nach einer wahren Wissenschaft für sich, aber so komplizert fand ichs eigentlich gar nicht.

Zutaten für etwa 8 – 10 Macarons:

45 g gemahlene Mandeln
75 g Puderzucker
ca. 35 – 37 g Eiweiß
10 g Zucker
1 TL Kakao

Zubereitung

Gemahlene Mandeln, Puderzucker und Kakao miteinander vermischen und durch einen Sieb streichen. Es soll ein ganz feiner Puder entstehen – kann sein, dass es bei den Mandeln ein wenig anstrengender ist.
Dann das Eiweiß schlagen und wenn es anfängt schaumig zu werden, 10 g Zucker dazu geben und weiter schlagen bis die Maße schneeweiß wird und schön schnittfest ist.
Auf 3x verteilt die Puderzucker-Kakao-Mandelmischung unter die Baisermasse geben. Der Teig soll nicht zu flüssig sein, aber dennoch leicht fließen.
Mit einem Spritzbeutel kleine Kreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und 20 bis 30 Minuten ruhen lassen.
Nach der Ruhezeit das Backbleck für 12 – 14 Minuten bei 150° in den Backofen geben (mein Ofen hat nur Ober- und Unterhitze).
Nach der Backzeit die gebackenen Macaron-Hälften auf eine kalte Fläche legen und etwas abkühlen lassen, sie lösen sich dann besser vom Backpapier.
Ablösen und füllen. Gefüllt habe ich die Macarons mit einer Karamell-Creme, die ich noch vorrätig hatte.

Danach am Besten gegen gefräßige Mitmenschen verteidigen 😉

Kürbis-Milch-Brötchen

Veröffentlicht: 5. Oktober 2011 in Backen, Süßes

Es wird Herbst und ein kleiner Hokaido hat sich auch in meine Küche verlaufen. Ich hab in der Vergangenheit ehrlich gesagt nicht soviel mit Kürbis gekocht. Bisher war ich auch der Meinung, ich mag Kürbis zwar, aber ich muss ihn nicht haben… nachdem ich diese Woche schon gegrillte Kürbis-Spalten mit Chilli hatte und nun noch diese absolut leckeren Brötchen gebacken habe, bin ich der Meinung: Ab jetzt bin ich Hokaido-Fan!

Für 14 Brötchen

Teig:
9 g Trockenhefe (1 Päckchen)
160 ml lauwarme Milch
75 g weiche Butter
65 g Zucker (ich hab 40g normalen Zucker, 20g Rohrzucker und 5g Vanillezucker verwendet)
500 g Mehl (Type 550)
165 g Kürbispüree
1 Ei

Glasur:
1 Ei
1 EL Wasser

Für das Kürbispüree habe ich Hokaido-Kürbis gewürfelt, mit einem kleinen Schluck Wasser ca. 5-7 Minuten gegart und püriert. Etwas abkühlen lassen.

Zubereitung:
Die Hefe in der warmen Milch auflösen lassen. Dann Butter, Zucker, Kürbis, Eier, Salz und Mehl zufügen und auf kleiner Stufe verrühren. So etwa 3-4 Minuten. Dann auf höchster Stufe noch mal gute 5 Minuten kneten bis ein weicher, aber nicht klebriger Teig entsteht. Der Teig sollte sich vom Rand der Schüssel lösen, aber nicht vollständig von deren Boden.

Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. (kann auch mal 1 ½ Stunden oder etwas mehr sein)

Anschließend den Teig nochmals durchkneten und in ca. 75g schwere Stücke aufteilen. Jedes Teigstück zu einem „Würstel“ mit ca. 25cm Länge ausrollen und den typischen Knoten formen. (bei Gelegenheit bekommt ihr noch ne Bild-Anleitung, ich hab nur vergessen, mitzuknipsen), die Teiglinge auf ein Backblech setzen und nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und ein hitzebeständiges Schüsselchen mit Wasser auf den Ofenboden stellen.
Ein Ei und das Wasser verrühren und die Teiglinge damit einstreichen.
Anschließend 17-20 Minuten backen bis die Brötchen goldbraun sind.

Fertig!

Die Brötchen sind wunderschön fluffig und schmecken hervorragend mit Butter oder Honig oder Marmelade oder Apfelgelee…