Archiv für die Kategorie ‘Impro-Küche’

Frühlingshafter Glasnudelsalat

Veröffentlicht: 11. März 2012 in Impro-Küche

Irgendwo die letzten Tage hab ich mir wohl eine Erkältung eingefangen. Vielleicht gestern im Zoo, obwohls so schön frühlingshaft warm war? Ich weiß es nicht. Die Moral von der Geschichte ist allerdings, dass ich den Tag heute mit Erkältungstee, Honig und Ingweraufguss verbracht habe und dezent untermotiviert war, mich lange in die Küche zu stellen. Irgendwann hat der Hunger mich dann aber doch angefallen und mangels besserer Ideen ist dieser frühlingshafte Glasnudelsalat entstanden.

Leider hatte ich weder frischen Koriandernoch frische Petersilie da, hätte bestimmt auch super dazu gepasst.

Zutaten:

100g Glasnudeln

5 Radischen

1 kleine Gurke

1/2 gelbe Paprika

3 Tomaten (ohne Kerne)

1/2 Zwiebel

Saft einer 1/2 Zitrone

Pfeffer

Sojasoße

Reisessig

Sesamöl

Zubereitung:

Die Glasnudeln nach Anleitung kochen und ein Abkühlen lassen. Das Gemüse in feine Scheiben oder kleine Würfel schneiden und mit den Glasnudeln mischen. Das Dressing zusammen mischen und schön würzig abschmecken und unter den Salat mischen. Ein wenig ziehen lassen und dann genießen.

Entschuldigt die Kürze des Rezepts – ich hab noch nen ganz in Watte gepackten Kopf von der doofen Erkältung.

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Flotte Schnittchen mit Avocado und Tomaten

Veröffentlicht: 4. März 2012 in Impro-Küche

Nachdem es gestern Abend mal wieder viel zu spät geworden war, blieb die Teeküche heute weitestgehend kalt. Nur der ohnehin dazu gehörende Tee wurde aufgebrüht, ansonsten war ich ehrlich gesagt zu faul. Ausnahmsweise hatte ich heute noch ein paar Brotreste zuhause, die schnell mit Frischkäse, Avocado, Coctailtomaten, Salz und Pfeffer zu flotten Schnittchen verarbeitet wurden… Nix wirklich Besonderes, aber eines meiner Lieblings-Schnittchen-Rezepte.

Und da ich immer so meine lieben Skrupel habe, einen Tag lang nur im Bett oder auf der Couch zu verbringen, war ich Nachmittags im Olympia-Park unterwegs und habe ich doch gleich in diese zwei lieben Kerlchen verliebt:

Bei Gelegenheit muss ich nun doch endlich mal lernen, besser mit meiner Kamera umzugehen habe ich beschlossen.

Einen schönen Ausklang des Sonntags wünsche ich euch!

Gestern war es recht spät und heute Vormittag war ich mit einem Freund auf Fototour, die letzten Herbsttage einfangen und genießen. Als wir dann beide Hunger bekommen haben, aber nicht wirlich Lust zum aufwändigen Kochen hatten, bin ich auf folgendes Gericht aus meiner Kindheit gekommen: Kartoffelpüree – oder wie bei uns geläufig: Kapü.

Ein Blick ins Gemüsefach ergab dann alles andere dazu – schöne Herbstfarben also auch am Teller ^^

 

Für 2 Herbst-Fans:

Kapü:

5 große Kartoffeln

ca. 1 Tasse Milch

1 EL gehackter Dill

1EL gehackte Petersilie

1 EL gehackter Koriander (frisch)

1 TL Butter

Salz, Pfeffer

 

Gemüse:

6-8 Kirschtomaten

2 rote Zwiebeln

1 große Karotte

1 große rote Beete (vorgekocht)

1 Zehe Knoblauch

1 Ast Thymian

1 Ast Rosmarin

1-2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

 

Das Gemüse putzen und in Stücke schneiden. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und grob hacken, unter das Gemüse heben. Mit Salz und Pfeffer leicht abschmecken und dann das Öl untermischen. In einer feuerfesten Form für ca. 45 Minuten bei 200 ° im Ofen rösten. Nach ca. 20 Minuten evtl. mal ein bisschen umrühren. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen. Absieben und dann stampfen. Milch und Butter unterrühren. Nicht alle Milch auf einmal, manchmal braucht man ein bisschen weniger Milch. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann die gehackten Kräuter untermischen. Kapü zusammen mit dem Gemüse servieren und genießen. Salat passt im Übrigen auch noch super dazu 😉

Unerwarteter Besuch…

Veröffentlicht: 5. November 2011 in Impro-Küche

Ist es eigentlich ein ungeschriebenes Gesetz, dass bei mir grundsätzlich dann unerwartet Heuschreck… äh, Gäste einfallen, wenn ich a) nicht drauf vorbereitet bin und es b) zu spät zum Einkaufen ist?

Ist jetzt grundsätzlich ja nicht so schlimm, nur ist es mir heute wieder aufgefallen. Wenn der Gast mich dann noch mit „ich hab einen Mordshunger, hast du schon gegessen?“ begrüßt, dann werd ich schon kreativ. Wie gut, dass mich neulich beim Einkaufen 4 Mini-Camenberts angelächelt haben. Die Vier wurden mit Knoblauchscheibchen und Rosmarin-Nadeln in Alufolie gepackt und im Ofen gebacken. War nur die Frage, was ich gegen den Mordshunger meines Gastes machen sollte.Zu einem „ausgewachsenen“ Camenbert hätte ich ja Nudeln dazu gemacht, aber bei den kleinen kam mir das irgendwie unpassend dazu. Also wurde kurzerhand improvisiert: Bratkartoffeln, Röstzwiebel und Zucchini-Gemüse. Das Zucchini-Gemüse habe ich mit weißem Balsamico abgelöscht und dann mit einem Teelöffel Honig karamellisieren lassen. Da es reine Impro-Küche war, kann ich leider nur mit Bildern dienen. Geschmeckt hats trotzdem – mein Gast war super glücklich und ob seiner riesigen Portion auch satt.

Zum Nachtisch gab es dann nen schnellen Bratapfel, gefüllt mit Himbeermarmelade und Pinienkernen: