Archiv für die Kategorie ‘Backen’

Käsekuchenmuffins

Veröffentlicht: 31. Dezember 2012 in Backen, dies und das, On the Track again
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Gestern gab es so ganz nebenbei auch noch Besuch. Und, da ich manchmal auch meinen Pflichten als gute Gastgeberin nachkomme (meistens, wenns mehr als 2 Besucher sind *hüstel*) musste ich einfach mal wieder etwas backen. Nichts sonderlich Aufwändiges, eher etwas Schlichtes, von dem ich wusste, dass zumindest einer meiner beiden Besucher es mag:

sekuchenmuffins!

Alleine das Wort finde ich schon toll xD

Lecker, lecker, lecker

Und die Muffins sind echt lecker und absolut keine Arbeit.

Für ca. 12 Käsekuchenmuffins (ich kann das Wort mittlerweile auch ein paar mal schnell hintereinander trällern ^^) braucht man:

600 g Magerquark

120 g Zucker (Ich hab mal wieder gemischt; 70 g weißen und 50 g braunen Zucker)

2 Eier

1 Päckchen Vanillepuddingpulver (ui, noch so ein tolles Wort ^^ )

2 EL Weizengries

etwas abgeriebene Zitronenschale

5 EL Öl

Zubereitung:

Erst Öl, Zucker und Eier zu einer schaumigen Masse verrühren, dann den Rest unterrühren. Den Teig in das mit Papierförmchen ausgelegte Muffinblech füllen und bei 180° etwa 30 -35 Minuten backen. Beim Backen werden die Muffins wunderbar aufgehen, sobald sie allerdings auskühlen, fallen sie wieder zusammen und bekommen die charakteristische Form. Die Muffins aus dem Blech holen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Und gegen Naschkatzen verteidigen – ganz wichtig! !

Ihr seht… kein Hexenwerk!

Und ganz nach meinen Vorsätzen gestern habe ich heute beschlossen, den 31.12.12 als ersten Tag zu nehmen und aktiver zu werden. Auch wenn meine Kondition nicht umbedingt so begeistert von war ^^ – nach den ersten 8 km Biken hat sie sich ganz schändlich verabschiedet und ward ab dann nicht mehr wieder gesehen. Machte nichts, meine Runde habe ich dann dennoch fertig gedreht und kam als glückliches kleines Erdferkelchen wieder nachhause, weil ich im Olympiapark einen Umweg nehmen musste (mitten durch Matsch und Wasser – Juhu!)

Bilanz für heute:

Zeit: 45:32 Minuten

Strecke: 19,52 km

kleines Päuschen für Rosinante ^^

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Apfel-Streusel-Kuchen

Veröffentlicht: 2. September 2012 in Backen, Süßes

Entschuldigt die lange Abwesenheit in der kleinen Teeküche. Momentan ist es ganz schrecklich irgendwie. Jetzt, da ich morgen eine zweite Ausbildung anfange und rein theoretisch schon ne ganze Weile Urlaub habe, komme ich zu so gar nichts. Naja doch, zum Motorrad fahren und Fotografieren im Münchner Tierpark Hellabrunn. Macht nur die kleine Teeküche leider nicht belebter. Ich schäme mich so ein bisschen, schon so lange nichts mehr geschrieben zu haben…

Das wird jetzt nachgeholt und zwar mit dem wahrscheinlich leckersten und gelingsichersten Apfelkuchen, den ich kenne. Den kann ich mittlerweile wahrscheinlich schon im Schlaf backen. War gestern dank einiger Ablenkung auch ganz gut so 🙂

Für einen Kuchen (Springform 26er oder 28er Durchmesser) :

Für den Teig:

250 g Mehl (405er oder 550er – ich nehm, was ich so daheim hab)

125 g weiche Butter

150 g Zucker (ich nehm immer 100g „normalen“ Zucker und 50g braunen Zucker)

25 g Vanille-Puddingpulver

1 Ei (Größe L)

½ Päckchen Backpulver

 

Für die Füllung:

5 Äpfel (am Liebsten was säuerliches…)

2 EL Rum

3 EL Zitronensaft

1 Päckchen Vanillezucker

2 TL Zimt

Zum Bestäuben:

Puderzucker

Zimt

Zusätzlich:

Butter und Mehl für die Springform

Zunächst für den Teig Zucker, Butter und Ei verrühren. Mehl, Puddingpulver und Backpulver mischen und dann nach und nach unterarbeiten. Der entstehende Teig wird sehr bröselig und trocken. Das ist gewollt so. Den Teig bis zur Weiterverarbeitung kalt stellen.

Rum, Zitronensaft, Vanillezucker und Zimt zusammenrühren. Die Äpfel schälen, vierteln, das Kernhaus raus nehmen und in kleine Stücke schneiden. Dann ab damit in das Rum-Zitronen-Gemisch und schön durchmischen.

* An dieser Stelle erwähne ich nun mal, dass Rumrosinen auch noch ganz toll in den Kuchen passen. Wenn sich unter den späteren Kuchen-Vernichtern keine Rosinen-Hasser befinden, natürlich 😉

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze oder 160 Grad Umluft vorheizen und die Springform ausfetten und mit Mehl bestäuben.

Die Hände einmehlen und etwa die Hälfte des bröseligen Teiges in die Springform geben, sodass der Boden gleichmäßig bedeckt ist. Andrücken und ein bisschen Rand hochziehen. Ein wenig mit der Gabel einstechen. Die Äpfel auf dem Teigboden verteilen und danach die restlichen Streusel auf den Äpfeln verteilen.

Ab damit für ca. 45 – 50 Minuten in den Ofen. Immer wieder nachgucken, damit die Streusel nicht aus Versehen etwas dunkel werden ;).

Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen und nach Belieben mit Puderzucker und Zimt bestäuben.

Am besten schmeckt der Kuchen lauwarm mit heißer Schokolade oder einem guten Kaffee.

Semmel-Stangerl

Veröffentlicht: 26. Februar 2012 in Backen, Frühstück

Eine eigentlich ganz Alltägliche Situation bei mir:

Sonntag und kein Brot mehr im Haus, weil ichs mal wieder vergessen habe.

Na wenn das mal nicht die perfekte Gelegenheit zum Selber-Backen ist. Nur, hab ich auf Brot keine wirkliche Lust gehabt, also habe ich mir gedacht, ich mach ganz simple Semmel-Stangerl (Bayerisch für äh… Brötchen-Stangen?).

Bei Semmeln hatte ich in der Vergangenheit manchmal ein sehr „steiniges“ Problem. Die letzten wurden recht fest. Wahrscheinlich hätte ich sie als Wurfgeschosse verwenden können… aber diese Exemplare hier sind einfach genial geworden. So richtig schön weich, aber doch mit knuspriger Kruste.

400g Mehl (550er)

12g frische Hefe

1 TL Salz

¼ TL Zucker

10g Butter

1 Schuss Olivenöl

ca. 100 ml Wasser, lauwarm (kann auch ein ganz klein bisschen mehr gebraucht werden)

100 ml Milch, lauwarm

2g Backmalz

Kümmel, grobes Salz, Sesam, was immer man zum Bestreuen nehmen möchte

Mehl, Salz, Zucker und Backmalz in eine Schüssel geben und die Hefe zubröseln. Milch, Wasser, Öl und Butter mischen und zum Mehlgemisch geben. Alles langsam vermischen und dann gut durchkneten, bis ein geschmeidiger Teig dabei raus kommt, der nicht mehr an der Schüssel klebt.

Ich rühre anfangs noch immer mit meinem Rührgerät und Knethacken, gegen Ende knete ich den Teig dann per Hand. So kann ich auch die Konsistenz besser einschätzen.

Die Schüssel mit einem feuchten Tuch oder Küchenfolie abdecken (der Teig hats gerne feucht) und ruhen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln, das dauert etwa 1 – 1 ½ Stunden.

Nach der Ruhezeit wird der Teig dann noch 2x gefaltet. Dabei wird der Teig mit bemehlten Fingern und Hilfe einer Teigspachtel etwas in die Länge gezogen und übergelappt. Das machen wir 2x, wobei der Teig zwischen dem ersten Mal falten und dem zweiten mal nochmals 10 Minuten Ruhezeit bekommt. Nach dem 2. falten bekommt der Teig noch mal 5 -10 Minuten Ruhe – genug Zeit um den Ofen auf 220° C Ober- und Unterhitze einzuheizen. Ich stell immer noch ein hitzebeständiges Schälchen Wasser mit in den Ofen.

Den Teig in 8 gleichgroße Stücke schneiden länglich oval ausrollen. Eine Seite ein bisschen breiter Ziehen.  Von der unteren, breiten Teigspitze anfangen zu rollen.

Die Teiglinge mit Wasser bestreichen und Salz, Kümmel, Sesam drauf streuen. Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Die Semmelchen werden dann 10 Minuten bei 220° C gebacken, dann wird die Temperatur auf 190° C gesenkt und nochmals 10 Minuten gebacken.

Nun muss man sie nur noch abkühlen lassen und fertig.

Advent, Advent…

Veröffentlicht: 27. November 2011 in Backen, Süßes

Pünktlich zum ersten Advent wurde in der kleinen Teeküche gebacken.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Candy Cane Kekse

Haselnusskugeln

Orangenkringel

Walnusshonigkuchen

Kokosmakronen

 

Macarons

Veröffentlicht: 1. November 2011 in Backen, Süßes

Ich hab bei uns in Deuschland noch nie Macarons gesehen… ich seh die kleinen Köstlichkeiten irgendwie immer nur in Backbüchern oder im Internet… Aber interessiert haben sie mich schon irgendwie. Die Macaron-Bastelei klingt ja nach einer wahren Wissenschaft für sich, aber so komplizert fand ichs eigentlich gar nicht.

Zutaten für etwa 8 – 10 Macarons:

45 g gemahlene Mandeln
75 g Puderzucker
ca. 35 – 37 g Eiweiß
10 g Zucker
1 TL Kakao

Zubereitung

Gemahlene Mandeln, Puderzucker und Kakao miteinander vermischen und durch einen Sieb streichen. Es soll ein ganz feiner Puder entstehen – kann sein, dass es bei den Mandeln ein wenig anstrengender ist.
Dann das Eiweiß schlagen und wenn es anfängt schaumig zu werden, 10 g Zucker dazu geben und weiter schlagen bis die Maße schneeweiß wird und schön schnittfest ist.
Auf 3x verteilt die Puderzucker-Kakao-Mandelmischung unter die Baisermasse geben. Der Teig soll nicht zu flüssig sein, aber dennoch leicht fließen.
Mit einem Spritzbeutel kleine Kreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und 20 bis 30 Minuten ruhen lassen.
Nach der Ruhezeit das Backbleck für 12 – 14 Minuten bei 150° in den Backofen geben (mein Ofen hat nur Ober- und Unterhitze).
Nach der Backzeit die gebackenen Macaron-Hälften auf eine kalte Fläche legen und etwas abkühlen lassen, sie lösen sich dann besser vom Backpapier.
Ablösen und füllen. Gefüllt habe ich die Macarons mit einer Karamell-Creme, die ich noch vorrätig hatte.

Danach am Besten gegen gefräßige Mitmenschen verteidigen 😉

Kürbis-Milch-Brötchen

Veröffentlicht: 5. Oktober 2011 in Backen, Süßes

Es wird Herbst und ein kleiner Hokaido hat sich auch in meine Küche verlaufen. Ich hab in der Vergangenheit ehrlich gesagt nicht soviel mit Kürbis gekocht. Bisher war ich auch der Meinung, ich mag Kürbis zwar, aber ich muss ihn nicht haben… nachdem ich diese Woche schon gegrillte Kürbis-Spalten mit Chilli hatte und nun noch diese absolut leckeren Brötchen gebacken habe, bin ich der Meinung: Ab jetzt bin ich Hokaido-Fan!

Für 14 Brötchen

Teig:
9 g Trockenhefe (1 Päckchen)
160 ml lauwarme Milch
75 g weiche Butter
65 g Zucker (ich hab 40g normalen Zucker, 20g Rohrzucker und 5g Vanillezucker verwendet)
500 g Mehl (Type 550)
165 g Kürbispüree
1 Ei

Glasur:
1 Ei
1 EL Wasser

Für das Kürbispüree habe ich Hokaido-Kürbis gewürfelt, mit einem kleinen Schluck Wasser ca. 5-7 Minuten gegart und püriert. Etwas abkühlen lassen.

Zubereitung:
Die Hefe in der warmen Milch auflösen lassen. Dann Butter, Zucker, Kürbis, Eier, Salz und Mehl zufügen und auf kleiner Stufe verrühren. So etwa 3-4 Minuten. Dann auf höchster Stufe noch mal gute 5 Minuten kneten bis ein weicher, aber nicht klebriger Teig entsteht. Der Teig sollte sich vom Rand der Schüssel lösen, aber nicht vollständig von deren Boden.

Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. (kann auch mal 1 ½ Stunden oder etwas mehr sein)

Anschließend den Teig nochmals durchkneten und in ca. 75g schwere Stücke aufteilen. Jedes Teigstück zu einem „Würstel“ mit ca. 25cm Länge ausrollen und den typischen Knoten formen. (bei Gelegenheit bekommt ihr noch ne Bild-Anleitung, ich hab nur vergessen, mitzuknipsen), die Teiglinge auf ein Backblech setzen und nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und ein hitzebeständiges Schüsselchen mit Wasser auf den Ofenboden stellen.
Ein Ei und das Wasser verrühren und die Teiglinge damit einstreichen.
Anschließend 17-20 Minuten backen bis die Brötchen goldbraun sind.

Fertig!

Die Brötchen sind wunderschön fluffig und schmecken hervorragend mit Butter oder Honig oder Marmelade oder Apfelgelee…

sssauere Zitronenmuffins

Veröffentlicht: 25. September 2011 in Backen

Anlässlich zu dem Event von 1x umrühren

7 Jahre kochtopf - Blitz-Blog-Event - Gib ihm Süsses! (Einsendeschluss 30. September 2011)

habe ich mir echt lange den Kopf zerbrochen, was ich backen könnte. Macarons? Hm, ne, die gelingen mir nicht immer… ne tolle Tarte mit Himbeeren? Ne, keine schönen Himbeeren mehr gefunden. Brownies? Ne, dann kann ich lange Zeit keine Schoki mehr sehen. Plätzchen? Noch zu früh…
Fragt mich nicht, wie lange ich da so vor mich hinüberlegt habe, bis meine Mutter mich dann inspiriert hat. Sie stand vor ihrem Kühlschrank und rief „Schon wieder nur Nackte da!“
Man könnte jetzt über die Sittlichkeit dieses Ausspruchs sinnieren, aber sie sprach von den 4 Zitronen, die ohne Schale bei ihr rumrollten. Sie kocht sehr viel mit Zitronenschale als Tüpfelchen auf dem I, und braucht aber wohl nicht soviel Zitronensaft.
Inspiriert davon habe ich mich zuhause dann gleich an die Arbeit gemacht. Ich hatte nämlich noch eine komplette Zitrone da.

Und herausgekommen sind:

sssauere Zitronenmuffins

Zutaten für 22 – 26 gemeinleckere Muffins:
200 g weiche Butter
100 g Zucker
100 g Rohrzucker
2 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
500 g Mehl
2 Päckchen Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
4 EL Milch
Schale von 2 Zitronen
Saft von zwei Zitronen
Puderzucker
Muffinförmchen

Zubereitung:
Die Butter schmelzen und mit dem allem Zucker (also weiß, braun und Vanillezucker) verrühren. Eier dazu geben und alles schön schaumig rühren. Etwa den Saft einer Zitrone, sowie die Schale zweier ganzen Zitrone zugeben (wenn im Saft auch Fruchtfleisch dabei ist, macht das nichts) und weiterrühren. Das ins Mehl gesiebte Backpulver und das Mehl zugeben und weiter verrühren. Zum Schluss die Milch zugeben.
Die Muffinförmchen etwa bis zur Hälfte füllen und im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen ca. 20-25 Minuten lang backen. In der Zwischenzeit aus dem übrigen Zitronensaft und dem Puderzucker einen Zuckerguss anrühren und die noch warmen Muffins dann damit bestreichen.

Also eigentlich ganz simpel – aber die Muffins werden einfach himmlisch.

Also: Happy Bloggeburtstag! An einmal umrühren bitte!