Archiv für Mai, 2012

Kein Grill… aber Ochsenkotelett

Veröffentlicht: 29. Mai 2012 in Fleisch

Es gibt durchaus Tage, an denen wünschte ich mir einen kleinen Grill in der Teeküche. Wir haben hier ja auch einen kleinen Hinterhofgarten, aber in unserer Hausordnung steht, man darf nicht Grillen. Es gibt Nachbarn, die halten sich so absolut nicht dran und kohlen an lauen Sommerabenden ihre Würstchen und ihre 0815-Nackensteaks an, aber bisher traue ich mich ehrlich gesagt nicht, so offen mit unserer Hausordnung zu brechen. Keine Ahnung, da steht mir meine gute Erziehung einfach im Weg (ja, ich hab sowas…).

So muss halt immer die gute alte Edelstahlpfanne herhalten… und der Ofen. Ja, ich gestehe, das ist kein wirklich guter Grillersatz, aber es tuts schon so ein bisschen, bis mir eine gute (legale) Lösung eingefallen ist :).

Die Mama des kleinen Teeküchen-Flitzerchens hat ja eine Metzgerei. Gelegentlich kommt es schonmal vor, dass das kleine Teeküchen-Flitzerchen da aushelfen darf. Wobei gelegentlich momentan untertrieben ist. Aber das macht nichts, das Arbeiten im Verkauf macht mir irre Spaß und ich greife meiner Mama gerne unter die Arme.

Besonders Praktisch sind diese Arbeitseinsätze auch, weil ich mir da meinen Kühlschrank immer mit total frischen Sachen auffüllen kann. Am Samstag bin ich nachm Arbeiten ganz stolz mit einem wunderschönen Ochsenkotelett heimgeradelt. Sowas bekommt man nicht überall, schon gar nicht in so toller Qualität. Leider hab ich ein „Vorherfoto“ vergessen.

Ein wirkliches Rezept habe ich für so ein tolles Steak eigentlich gar nicht – nachdem alle Esser der kleinen Teeküche eher auf eher medium Steak stehen, wird das Ochsenkotelett von beiden Seiten sehr scharf angebraten und darf dann noch ca. 15 Minuten bei 100 Grad im Ofen ruhen. Das wars eigentlich. Und genau bei dem Teil mit dem Anbraten hätte ich gerne nen Grill gehabt… meine Mama hat das daheim früher immer so göttlich hinbekommen.

Nun, ich habe das Fleisch in wenig Öl, grob zerstoßenenPfeffer und Knoblauch eingelegt (schätze, es waren 2 Stunden, ginge bestimmt auch länger) umd dann angebraten. Den Knoblauch hab ich erst zum ziehenlassen im Ofen wieder zugegeben, weil ich nicht wollte, dass er verbrennt. Und nachdem so ein Ochsenkotelett locker für 2 Leute (eher für 3) reicht, wurde es auch aufgeschnitten serviert. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man das Fleisch erst beim servieren salzt.

Man beachte den kleinen Alibi-Salat 😉

Hier nach dem Anbraten und vor dem Ziehen im Ofen:

Und hier fertig mit Alibi-Salat:

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… gestern wurde ich von einem ganz lieben Freund darauf angesprochen, dass es recht ruhig in der kleinen Teeküche ist momentan.

Das weiß ich, und bin auch nicht so sonderlich stolz drauf… aber momentan gibt es soviel zu tun und sovieles, was unbedingt erledigt werden muss. Und nebenher möchte ich meiner Mama dann nach unter die Arme greifen, weil sie zwar auf dem Weg der Besserung ist, aber immer noch Downs hat.

Und seit heute habe ich etwas, was mich wohl den ganzen Sommer permanent ablenken wird… zugegeben, meine „Kleine“ braucht noch einen Namen, aber ich darf sie dennoch schon mal vorstellen:

Von diesem Winkel sieht sie schon ziemlich cool aus…

… aber hier ist sie in ihrer ganzen Pracht.

Ich bin irre stolz drauf, muss ich gestehen und freue mich jetzt schon auf die gemeinsamen Kilometer, die wir miteinander fahren werden.

Den Tick, meinen Fahrzeugen Namen zu geben habe ich übrigens von meiner Mama. Ihr Auto heißt seit jeher „Fridolin“. Mittlerweile hat sie schon „Fridolin V.“ aber eben immer wieder einen „Fridolin“.

Mein Motorrad hatte ja recht bald den Spitznamen „Esel“ weg – weils anfangs sehr zickig war… aber für das Fahrrad möchte ich einen tollen Namen finden, der auch passt. Mal sehen…