Archiv für März, 2012

Och herje… heute hatte ich aber wirklich ganz großes Glück beim Einkaufen.

Eine Forelle in passender Größe für meinen Singel-Haushalt! Und was für ein wunderschönes Exemplar.

Eigentlich wollte ich heute etwas anderes kochen, aber in dem Augenblick, in dem ich die Forelle gesehen hatte, wurde der Plan ganz übern Haufen geworfen.  So gab es also heute eine lustige Forelle in der kleinen Teeküche.

Warum in Bratfolie? Gibt es da Vorteile? Oder geht Alufolie auch?

Hm… ich habe von meiner Mutter ein Stück Bratfolie bekommen und wollte die mal testen. Im Grunde glaube ich, dass man das Rezept auch mit Alufolie machen kann.

Zutaten für 1 Forelle:

1 Forelle, küchenfertig

2 Scheiben einer unbehandelten Orange

2 – 3 EL gehackte, frischerPetersilie

ca. 1 hasselnussgroßes Stück Ingwer, fein gehackt

ca. 1 hasselnussgroßes Stück Butter

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Forelle abwaschen und trocken tupfen, dann von innen und außen salzen und pfeffern. Die Orangenscheiben in den Forellenbauch schieben, Wah, das klingt total gemein… und die Petersilie, den Ingwer und die Butter ebenfalls in die Forelle stecken. Die Forelle in die Bratfolie packen und in den noch kalten Backofen legen. Dann auf 200 Grad anschalten (am Besten erst auf die Anweisungen des Bratfolien-Herstellers gucken) und die Forelle für 25 Minuten in den Ofen packen. Am Ende der Zeit aus dem Ofen und aus der Folie nehmen, und servieren.

Dazu passen Salzkartoffeln.

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Kennen die Foodblogger unter euch das Problem? Man kocht etwas total leckeres, aber es ist total unfotographierbar?

Bingo!

Genauso verhält es sich mit meinem geliebten Rote-Linsen-Curry. Es schmeckt himmlisch, aber es sieht wie schon mal gegessen ein bisschen bäh aus.

Gibt es da zufällig Geheimtipps von alten Hasen?

Gerade wenn ich wieder nicht so ganz weiß, was ich nach einem langen Bürotag kochen soll, komme ich wahnsinnig gerne auf Currys zurück. Einfach zu kochen, aber irre lecker in allen Variatonen

Heute war es zwar kein so arg langer Tag, aber ich hatte einfach ganz große Lust auf Curry.

 

300g rote Linsen

0,5 l Wasser

0,5 l Kokosmilch

3 EL Öl

1 TL Kreuzkümmel, frisch grob gemörsert

1 Zwiebel, fein gehackt

1 EL frischer Ingwer, fein gehackt

2 EL Kokosraspel

4 Tomaten, geschält und gewürfelt

½ EL Tomatenmark, in ca. 50ml Wasser aufgelöst

1 TL Kurkuma

½ TL Chilli, grob gehackt

1-2 TL Salz

1 Msp Nelkenpulver

1 EL Curryblätter

Zunächst werden die Linsen unter fließendem Wasser gewaschen, bis das Wasser klar bleibt. Anschließend werden die Linsen in ca. 1l Wasser gekocht. Achtung, die kochen gerne mal über, das versifft den ganzen Herd! Wenn die Linsen weich sind und zerfallen, sind sie richtig. Den Rest des Wassers abgießen, Linsen beiseite stellen.

In einem großen Topf (oder Wok) das Öl erhitzen und die Fein gehackte Zwiebel und den Kreuzkümmel goldbraun anbraten. Danach Ingwer und Kokosraspel zugeben, aber Achtung, die Kokosraspel brennen schnell mal an – also fleißig wenden.

Die Tomaten und das in Wasser gelöste Tomatenmark zufügen und kurz aufköcheln lassen. Danach Kurkuma, Chilli, Salz, Nelkenpulver, Curryblätter, restliches Wasser und Kokosmilch zugeben. Linsen dazu, umrühren und ca. 10 – 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.
Dazu gibt’s hier immer Reis.

Schnelle Mittagssuppe

Veröffentlicht: 13. März 2012 in Suppe

Neulich habe ich bei Steph im kleinen Kuriositätenladen diese Genialität entdeckt.
Ich meine, wer kennt das denn nicht in irgendeiner Form? Jeden Bürotag zu Mittag ein Essen vom Lieferdienst bringen lassen, geht zu sehr ins Geld und auf die Hüften. Immer mit Schnittchen neben den Kollegen sitzen und sie heimlich um das Essen beneiden ist auch doof. Und in meinem Fall kommt noch dazu: Ich habe keine Ahnung, wie man eine Mikrowelle bedient und bin zu stolz nachzufragen. Wenn ich mir also von zuhause Reste oder ähnliches mitnehme, esse ich die immer kalt, was oftmals auch nicht soooo prickelnd ist.

Wie Steph schon so schön geschrieben hat, und da muss ich ihr einfach zustimmen: Vorbereitung ist bei diesem praktischen Leckerchen einfach alles.

Zutaten für ein großes Glas (meines hat 600-trallala ml):

1/2 Karotte
2-3 Champignons
1/2 Tomate
1 handvoll Brokolirösschen
ca. 20 g scharf angebratene Lendenscheibchen
ca. 1 cm Ingwer, gerieben

1 handvoll Glasnudeln, in Stücke gebrochen
1/2 – 1 EL eingesalzenes Gemüse
1 TL Sesamöl
etwas Sambal Olek
etwas Limettenschale, gerieben
etwas Limettensaft

Vorbereitung:
Die Karotte fein raffeln, die Champignons halbieren und in ganz dünne Scheibchen schneiden. Die Tomate entkernen und ebenfalls fein würfeln.

Die Glasnudeln in Stückchen zerbrechen und mit dem Gemüse mischen. In ein das Glas füllen und das Fleisch obenauf legen. Das eingesalzene Gemüse, das Sesamöl, das Sambal Olek, die Limettenschale und den – saft zugeben und verschließen.

Zur Mittagspause dann mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher auffüllen und gute 10 Minuten ziehen lassen. Umrühren, öffnen und unter den neidischen Blicken der Kollegen genießen.

Eingesalzenes Gemüse für Brühe

Veröffentlicht: 13. März 2012 in Basics, Suppe
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Am Wochenende hat sich diese blöde Erkältung ja schon angekündigt, aber seit gestern hat sie mich ganz fest in ihren Krallen. Die Taschentuch-Industrie verzeichnet bestimmt bald neue Rekordumsätze – und ich trage einen gehörigen Teil dazu bei. Aber das kann mich trotzdem nicht davon abbringen, mich weiter auf den Frühling und auf Ostern zu freuen. Mein kleiner Glücksbringer-Hase hilft mir dabei. Immer wenn ich ihn angucke, muss ich lächeln.

Wenn es mal schnell gehen muss, weil unerwartet Gäste vor der Tür stehen, oder man kaum Zeit für lange Kochaktionen hat. Oder wenn man eben was zum Abschmecken braucht: Das eingesalzene Gemüse ist einfach genial. Man verwendet es quasi wie dieses Instant-Brühen-Pulver, nur dass es schmeckt und man weiß, was drin ist. Keine künstlichen Zusatzstoffe, kein Gemüse oder keine Kräuter, die man zufällig nicht mag. Und haltbar ist es auch noch, man kann es also gut auf Vorrat machen.

Zutaten:

700 g gemischtes Gemüse und Gemüse (bereits küchenfertig geputzt)

100g Salz

7:1 ist die perfekte Mischung – man kann sie auch beliebig vervielfältigen

Zubereitung:

Perfekt eignen sich Gemüsesorten wie Lauch, Sellerie, Pastinaken und Möhren. An frischen Kräutern Petersilie, Schnittlauch, Liebstöckel, Basilikum, Oregano oder Dill. Am besten richtet man sich direkt nach dem saisonalen Angebot.

Gemüse und Kräuter in der Küchenmaschine zerkleinern und das Salz untermischen und gut verrühren. Ein bisschen durchziehen lassen und nochmals verrühren. Dann in desinfizierte Schraubgläser drücken und fest verschließen.

Bei kühler und dunkler Lagerung hält das Gemüse ein paar Monate.

Frühlingshafter Glasnudelsalat

Veröffentlicht: 11. März 2012 in Impro-Küche

Irgendwo die letzten Tage hab ich mir wohl eine Erkältung eingefangen. Vielleicht gestern im Zoo, obwohls so schön frühlingshaft warm war? Ich weiß es nicht. Die Moral von der Geschichte ist allerdings, dass ich den Tag heute mit Erkältungstee, Honig und Ingweraufguss verbracht habe und dezent untermotiviert war, mich lange in die Küche zu stellen. Irgendwann hat der Hunger mich dann aber doch angefallen und mangels besserer Ideen ist dieser frühlingshafte Glasnudelsalat entstanden.

Leider hatte ich weder frischen Koriandernoch frische Petersilie da, hätte bestimmt auch super dazu gepasst.

Zutaten:

100g Glasnudeln

5 Radischen

1 kleine Gurke

1/2 gelbe Paprika

3 Tomaten (ohne Kerne)

1/2 Zwiebel

Saft einer 1/2 Zitrone

Pfeffer

Sojasoße

Reisessig

Sesamöl

Zubereitung:

Die Glasnudeln nach Anleitung kochen und ein Abkühlen lassen. Das Gemüse in feine Scheiben oder kleine Würfel schneiden und mit den Glasnudeln mischen. Das Dressing zusammen mischen und schön würzig abschmecken und unter den Salat mischen. Ein wenig ziehen lassen und dann genießen.

Entschuldigt die Kürze des Rezepts – ich hab noch nen ganz in Watte gepackten Kopf von der doofen Erkältung.

Frühlingsbesuch in Hellabrunn

Veröffentlicht: 10. März 2012 in Ausflüge

Woran bemerke ich, dass es Frühling wird?

Ja, genau… es ist Samstag, und obwohl ich am Freitag auf einem Konzert (In Legend und Freedom Call – einfach nur klasse sag ich euch!) war und recht spät ins Bett gekommen bin, mache ich mich in der Früh mit der Kamera auf zum Tierpark Hellabrunn. Anstatt auszuschlafen.

Die gleiche Idee hatten ganz viele junge Eltern samt ihren Kindern auch – weswegen ganz viele Bilder aufgrund von Kindern, die einfach durchs Bild huschen, oder an den Tieren kleben, leider nichts geworden sind… Die restlichen Bilder (ein erheblich größerer Teil) ist allerdings meinem fotographischen Nicht-Können zum opfer gefallen. Aber immerhin ein paar sind ganz nett geworden.

Der Spaziergang an der frischen, milden Frühlingsluft, der Sonnenschein, das Vogelgezwitscher… genau das Richtige um die Akkus nach dem Winter wirder aufzuladen. Fand im Übrigen nicht nur ich so – viele der Zoobewohner waren vollends damit beschäftigt, sich in der Sonne zu räckeln.

Hier ein paar Impressionen von meinem tollen Tagesausflug:

Wie immer waren die Ziegen im Streichelzoo total neugierig und hinter Fressen her…

Schwarz-Weiß gestreifte Zebras… oder doch Weiß-Schwarz Gestreifte?

Abseits der Wege… ganz heimlich beim Nüsse suchen… aber ich habs trotzdem gesehen ^^

Der Elch lässt sich ganz gemütlich die Sonne auf den Pelz scheinen…

Flotte Schnittchen mit Avocado und Tomaten

Veröffentlicht: 4. März 2012 in Impro-Küche

Nachdem es gestern Abend mal wieder viel zu spät geworden war, blieb die Teeküche heute weitestgehend kalt. Nur der ohnehin dazu gehörende Tee wurde aufgebrüht, ansonsten war ich ehrlich gesagt zu faul. Ausnahmsweise hatte ich heute noch ein paar Brotreste zuhause, die schnell mit Frischkäse, Avocado, Coctailtomaten, Salz und Pfeffer zu flotten Schnittchen verarbeitet wurden… Nix wirklich Besonderes, aber eines meiner Lieblings-Schnittchen-Rezepte.

Und da ich immer so meine lieben Skrupel habe, einen Tag lang nur im Bett oder auf der Couch zu verbringen, war ich Nachmittags im Olympia-Park unterwegs und habe ich doch gleich in diese zwei lieben Kerlchen verliebt:

Bei Gelegenheit muss ich nun doch endlich mal lernen, besser mit meiner Kamera umzugehen habe ich beschlossen.

Einen schönen Ausklang des Sonntags wünsche ich euch!