Weihnachten

Veröffentlicht: 25. Dezember 2011 in dies und das

Fröhliche Weihnachten und eine besinnliche Zeit wünsche ich euch.

Mögt ihr euch wieder auf das Wesentliche besinnen und die einfachen Dinge zu schätzen wissen.

Das alte Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und unweigerlich haben wir nun auch Weihnachten überstanden. Klingt schlimmer als es vielleicht anmutet. Heilig Abend war ich bei meiner Mutter zum Essen und danach gings total unvorbereitet in den Stiefeln meines Bruders ins Refu. Sollten wir das nächstes Jahr wiederholen, muss ich an meine eigenen Stiefel denken – meine Füße dürften es mir danken. Der Abend an sich brachte zwei nette neue Bekanntschaften und viele alte Bekanntschaften konnte ich auch wieder sehen.

Den ersten Feiertag lassen wir heute vermutlich gemütlich beim Guitar Hero zocken ausklingen (Metallica für mich – mit den obligatorischen Knoten in den Fingern – juhu!)  und morgen rufen dann noch mal die lieben Familienpflichten. Und damit hat sich Weihnachten für dieses Jahr auch wieder und es geht weiter dem Ende (des Jahres) entgegen.

Eigentlich wollte ich ja nicht über Geschenke schreiben, aber ich sitze hier gerade noch ganz gemütlich bei meiner Mama auf der Couch (bis es zum Spielen geht) und strahle wie eine Grinsekatze, über meinen neuen Schal. Einen echt rieeesigen grünen Schal, um genauer zu sein. Ein echt tolles Stück. Und grün. Hab ich schon erwähnt, dass er grün ist? 😉 Der hat das Zeug zum neuen Lieblingsstück… und das obwohl ich meistens schwarz trage…

Was ich dieses Weihnachten mal wieder nicht verstanden habe: Es soll doch eigentlich die stille und besinnliche Zeit sein. Warum um alles in der Welt wird dann kurz vor den Feiertagen alles immer hektischer und ungemütlicher? Da muss noch einkaufen gegangen werden, hier muss noch was besorgt werden. Alle stressen sich, damit sie es anderen so gastlich machen können wie nur irgend möglich. Keine Ahnung, ich sehe weder Sinn noch Nutzen in diesem ganzen Vorweihnachtsstress. Hier noch ein Geschenk, da noch eines… ich umgehe das eigentlich jedes Jahr mit viel selbst Gebasteltem oder – gebackenem. Das meiste andere kommt mir so schrecklich unpersönlich vor. Ich schenke doch nicht um des Schenkens willen, sondern weil ich die Person in irgendeiner Form mag und wertschätzen möchte, oder sehe ich das grundsätzlich falsch?

Dieses Weihnachten war ein Besonderes für mich.  Nach einem so undankbaren Jahr. Meine Oma mit ihrem Infarkt, meine Mutter und der Kampf gegen den Krebs, der Verlust eines sehr lieb gewonnen Menschen, die Trennung von meinem langjährigen Freund, meine Entscheidung mich beruflich nochmals komplett zu verändern und in Zukunft den Laden meiner Mutter weiter zu führen… nach all diesen unzähligen Stunden hätte ich nicht gedacht, dass hier nochmals soetwas wie Ruhe und Normalität einkehren würde. Und doch habe ich sie wieder gefunden. Meine Ruhe, und ein Stück meiner Normalität. Und ich bin tief dankbar dafür…

In diesem Sinne:

Auf ein neues Jahr, eine neue Zukunft und auf die Kraft, auch in Zukunft alles durchzustehen!

Euere Eva

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