Archiv für November, 2011

Advent, Advent…

Veröffentlicht: 27. November 2011 in Backen, Süßes

Pünktlich zum ersten Advent wurde in der kleinen Teeküche gebacken.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Candy Cane Kekse

Haselnusskugeln

Orangenkringel

Walnusshonigkuchen

Kokosmakronen

 

schnelle gebratene Nudeln

Veröffentlicht: 24. November 2011 in Nudeln

Der Plan für heute Abend war:

– Heimkommen

– Plätzchenrezepte raussuchen und sortieren

– Füße hochlegen und faul sein

 

Die realität sah so aus:

– Heimkommen

– genervt erstmal Aufräumen

– überrascht feststellen, dass ein Bekannter seine Tochter für den Abend bei mir parkt

– beim Blick in den Kühlschrank feststellen, dass es schwer wird 2 Mädels satt zu bekommen

– mir vom Mündel anhören, dass der Papa immer einen vollen Kühlschrank hat

– im gleichen Atemzug erfahren, dass der Papa keinen Wok hat

– aus mageren Resten gebratene Nudeln basteln

– freuen, dass es dem Mündel schmeckt

 

 

Gestern war es recht spät und heute Vormittag war ich mit einem Freund auf Fototour, die letzten Herbsttage einfangen und genießen. Als wir dann beide Hunger bekommen haben, aber nicht wirlich Lust zum aufwändigen Kochen hatten, bin ich auf folgendes Gericht aus meiner Kindheit gekommen: Kartoffelpüree – oder wie bei uns geläufig: Kapü.

Ein Blick ins Gemüsefach ergab dann alles andere dazu – schöne Herbstfarben also auch am Teller ^^

 

Für 2 Herbst-Fans:

Kapü:

5 große Kartoffeln

ca. 1 Tasse Milch

1 EL gehackter Dill

1EL gehackte Petersilie

1 EL gehackter Koriander (frisch)

1 TL Butter

Salz, Pfeffer

 

Gemüse:

6-8 Kirschtomaten

2 rote Zwiebeln

1 große Karotte

1 große rote Beete (vorgekocht)

1 Zehe Knoblauch

1 Ast Thymian

1 Ast Rosmarin

1-2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

 

Das Gemüse putzen und in Stücke schneiden. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und grob hacken, unter das Gemüse heben. Mit Salz und Pfeffer leicht abschmecken und dann das Öl untermischen. In einer feuerfesten Form für ca. 45 Minuten bei 200 ° im Ofen rösten. Nach ca. 20 Minuten evtl. mal ein bisschen umrühren. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen. Absieben und dann stampfen. Milch und Butter unterrühren. Nicht alle Milch auf einmal, manchmal braucht man ein bisschen weniger Milch. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann die gehackten Kräuter untermischen. Kapü zusammen mit dem Gemüse servieren und genießen. Salat passt im Übrigen auch noch super dazu 😉

Frischkorn-Müsli mit Granatapfel

Veröffentlicht: 6. November 2011 in Frühstück, Süßes

In der kleinen Teeküche wird unter der Woche gewöhnlicherweise nicht gefrühstückt. Das möchte ich allerdings langfristig ändern, weil ich spätestens um 10 Uhr dann vom Büro zum nächsten Lidl tingeln muss, weil ich tierisch Hunger habe. Und das geht ins Geld und legt sich auf die Hüften.

Woran es liegt, dass ich eine notorische Frühstücksverweigerin bin? Ich koste einfach jede Minute in meinem warmen Bett aus. Statt aufzustehen, mir schnell einen Tee zu kochen und nebenbei ein Müsli zu richten oder nen Brot zu schmieren, dreh ich mich lieber nochmal um. Damit soll jetzt Schluss sein, und das schaffe ich am besten mit Dingen, die ich am Vorabend schon vorbereite und die dann zum Frühstück so phänomenal lecker sind, dass ich nicht im Bett liegen bleiben will.

Gesagt getan, ich hab nun eine echt tolle Variante des Müslis für mich entdeckt:

Sogenanntes Frischkornmüsli.

Erst dachte ich mir ja: „Ihhhhh, durchgeweichtes Müsli. Grauenhaft!“ Aber neugierig war ich dann doch und habs mal am Sonntagmorgen versucht. Und, es hat mich echt überzeugt. Es ist lecker, sehr bekömmlich und macht toll satt.  Über den ernährungstechnischen Sinn von solchem Müsli hab ich keine Ahnung – mir taugt`s und das ist das Wichtigste.

Abgesehen davon fand sich am Sonntagmorgen noch dieses Schätzchen zum Frühstück ein:

Ein wunderschöner und genauso leckerer Granatapfel. So hat eins also ins andere gegriffen und entstanden ist:

Frischkornmüsli mit Granatapfel

Für einen Morgenmuffel:

3 EL 5-Korn Flocken (meine sind von Alnatura)

1 EL Goldleinsamen

1 TL Mohnsamen

1 EL getrocknete Kirschen

5-7 EL Wasser

1 geriebener Apfel

3 EL Joghurt

1/4 Granatapfel, die Kerne davon

Zubereitung:

Am Vorabend die 5-Korn Flocken, die Leinsamen, die Mohnsamen und die getrockneten Kirschen mit 5-7 EL Wasser einweichen und über Nacht im Kühlschrank durchweichen lassen.

Am Morgen dann einen Apfel reiben und unter das Müsli mischen, den Joghurt drüber verteilen und die Granatapfelkerne drüber streuen. Und schon ist ein echt leckeres Müsli fertig!

Kann ich mir auch super mit Nüssen und anderen Trockenfrüchten sowie Orangen-Saft oder ähnlichem vorstellen. Ich glaube, ich werde eine Experiment-Reihe eröffnen.

Unerwarteter Besuch…

Veröffentlicht: 5. November 2011 in Impro-Küche

Ist es eigentlich ein ungeschriebenes Gesetz, dass bei mir grundsätzlich dann unerwartet Heuschreck… äh, Gäste einfallen, wenn ich a) nicht drauf vorbereitet bin und es b) zu spät zum Einkaufen ist?

Ist jetzt grundsätzlich ja nicht so schlimm, nur ist es mir heute wieder aufgefallen. Wenn der Gast mich dann noch mit „ich hab einen Mordshunger, hast du schon gegessen?“ begrüßt, dann werd ich schon kreativ. Wie gut, dass mich neulich beim Einkaufen 4 Mini-Camenberts angelächelt haben. Die Vier wurden mit Knoblauchscheibchen und Rosmarin-Nadeln in Alufolie gepackt und im Ofen gebacken. War nur die Frage, was ich gegen den Mordshunger meines Gastes machen sollte.Zu einem „ausgewachsenen“ Camenbert hätte ich ja Nudeln dazu gemacht, aber bei den kleinen kam mir das irgendwie unpassend dazu. Also wurde kurzerhand improvisiert: Bratkartoffeln, Röstzwiebel und Zucchini-Gemüse. Das Zucchini-Gemüse habe ich mit weißem Balsamico abgelöscht und dann mit einem Teelöffel Honig karamellisieren lassen. Da es reine Impro-Küche war, kann ich leider nur mit Bildern dienen. Geschmeckt hats trotzdem – mein Gast war super glücklich und ob seiner riesigen Portion auch satt.

Zum Nachtisch gab es dann nen schnellen Bratapfel, gefüllt mit Himbeermarmelade und Pinienkernen:

Herbstspaziergang und Kameraexperimente

Veröffentlicht: 1. November 2011 in dies und das

Ein so schöner goldener Herbsttag wollte genutzt werden, da habe ich mir mal meine Kamera gepackt und bin raus, die Gegend unsicher machen. Ich liebe die typischen Herbstfarben einfach. Könnte immer ne halbe Ewigkeit durch das gefärbte Laub wandern. Zwar hat meine Kamera sich als ziemliche Zicke rausgestellt, aber ich hoffe, das gibt sich wieder mit neuen Akkus. Wenn nicht… scheiden tut weh 😦

Aber immerhin ein paar hübsche Bilder habe ich mit ein wenig Geduld hinbekommen, und auf die bin ich so stolz, dass ich sie niemanden vorenthalten möchte:

Macarons

Veröffentlicht: 1. November 2011 in Backen, Süßes

Ich hab bei uns in Deuschland noch nie Macarons gesehen… ich seh die kleinen Köstlichkeiten irgendwie immer nur in Backbüchern oder im Internet… Aber interessiert haben sie mich schon irgendwie. Die Macaron-Bastelei klingt ja nach einer wahren Wissenschaft für sich, aber so komplizert fand ichs eigentlich gar nicht.

Zutaten für etwa 8 – 10 Macarons:

45 g gemahlene Mandeln
75 g Puderzucker
ca. 35 – 37 g Eiweiß
10 g Zucker
1 TL Kakao

Zubereitung

Gemahlene Mandeln, Puderzucker und Kakao miteinander vermischen und durch einen Sieb streichen. Es soll ein ganz feiner Puder entstehen – kann sein, dass es bei den Mandeln ein wenig anstrengender ist.
Dann das Eiweiß schlagen und wenn es anfängt schaumig zu werden, 10 g Zucker dazu geben und weiter schlagen bis die Maße schneeweiß wird und schön schnittfest ist.
Auf 3x verteilt die Puderzucker-Kakao-Mandelmischung unter die Baisermasse geben. Der Teig soll nicht zu flüssig sein, aber dennoch leicht fließen.
Mit einem Spritzbeutel kleine Kreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und 20 bis 30 Minuten ruhen lassen.
Nach der Ruhezeit das Backbleck für 12 – 14 Minuten bei 150° in den Backofen geben (mein Ofen hat nur Ober- und Unterhitze).
Nach der Backzeit die gebackenen Macaron-Hälften auf eine kalte Fläche legen und etwas abkühlen lassen, sie lösen sich dann besser vom Backpapier.
Ablösen und füllen. Gefüllt habe ich die Macarons mit einer Karamell-Creme, die ich noch vorrätig hatte.

Danach am Besten gegen gefräßige Mitmenschen verteidigen 😉